Sanieren & Bauen

Energetisches Sanieren leicht gemacht

Ob Sie einen Altbau sanieren oder einen Neubau planen, bei der Umsetzung müssen Sie vielen Stolpersteinen ausweichen. Wir informieren Sie über effiziente Sanierungsmaßnahmen, passende Förderprogramme und erneuerbare Energie.

Eine wirksame Sanierung kann den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Vollsanierte Gebäude verbrauchen im Schnitt 52 Prozent weniger Energie als vor der Sanierung. Das spüren Sie nicht nur in Ihrem Geldbeutel, sondern auch Tag für Tag durch einen höheren Wohnkomfort. Neben der Energieeffizienz können gleichzeitig Aspekte wie Barrierefreiheit, Sicherheit und Einbruchschutz realisiert werden. Alles in allem steigert eine Modernisierung und energetische Sanierung den Wert Ihres Wohnhauses, Ihr Zuhause wird gleichzeitig wohlig und energieeffizient.

Zudem haben energieeffiziente Bau- oder Sanierungsprojekte verschiedene Möglichkeiten, Fördermittel zu beziehen. Gerne betraten wir Sie zu Ihrem Projekt und möglichen Verknüpfungen mit Fördermitteln.


ENERGIEERSPARNIS DURCH SANIERUNG


Eine Sanierung kann verschiedene Aspekte umfassen: Einer der wesentlichsten Punkte ist eine gute Dämmung. Sie trägt maßgeblich zu einer möglichst energiesparenden Gebäudehülle bei. Im Rahmen einer Dämmung ist zudem es ratsam, einen Fenster- und/oder Türentausch zu prüfen. Als Bestandteil der Barriere gegen Außentemperaturen und Niederschlag sind Fenster und Türen entscheidend bei der energetischen Sanierung und energieeffizienten Bauprojekten.

Ein weiterer Aspekt der Sanierung ist die Optimierung der Heizung und Warmwasserbereitung. Oft kann schon viel Energie gespart werden, indem das Heizsystem richtig eingestellt wird. Gern beraten wir Sie anbieterunabhängig und kompetent bei der Suche nach einem neuen Heizsystem.

Neben dem sparsamen Umgang mit Energie ist die Nutzung regenerativer Energiequellen ein wesentlicher Punkt, unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Umwelt zu schonen. Bis zu 20 Prozent des aktuellen Wärmebedarfs kann durch Biogas und Biomasse erzeugt werden. Würden Gebäude flächendeckend energetisch saniert oder ausreichend gedämmt sein, könnten bis zu 40 Prozent mit regenerativen Brennstoffen geheizt werden. Oft ist es sinnvoll, das vorhandene Heizsystem durch ein Zweitsystem, basierend auf erneuerbare Energien, zu ergänzen. Gern klären wir für Sie ab, ob Sie zum Beispiel Solarenergie nutzen können.

Lohnende Investitionen

Oft können Sie schon mit kleinen Maßnahmen Ihre Energiekosten deutlich senken.

Folgende Tipps für eine kleine energetische Sanierung können Sie als Mietperson auch selber umsetzen.

Heizkörpernischen dämmen

Die Außenwand in Heizkörpernischen ist dünner und wird vom Heizkörper stark erwärmt. Die vor allem in Altbauten früher üblichen Heizkörpernischen können zu Wärmebrücken führen.

Wärmebrücken sind die Stellen im Haus, an denen die Wärme am schnellsten nach außen verloren geht.

Bei ausreichend Platz zwischen Heizkörper und Außenwand können Sie selbst kleine energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen. Bringen Sie hinter dem Heizkörper Dämmstoffplatten an und reduzieren Sie so Wärmeverluste über die Wärmebrücke. Achten Sie unbedingt darauf, die Platten vollflächig und lückenlos zu verkleben. In jedem Fall sollten Sie die Dämmung der Heizkörpernischen mit dem Vermieter absprechen.

Fenster und Türen abdichten

Alte Fenster und Türen sind oft undicht. In der Regel sind die undichten Stellen nicht leicht zu ermitteln. Mit einem einfachen Trick sind defekte Dichtungen jedoch leicht zu entlarven: Legen Sie einfach ein Blatt Papier in den Rahmen des geöffneten Fensters und schließen Sie es. Kann das Papier trotzdem herausgezogen werden, muss die Dichtung gewechselt werden. Dabei sind Dichtungsbänder und Bürstendichtungen unter den Türen leicht selbst montierbar. Das verhindert unangenehme Zugluft und reduziert Energieverluste.

Raumtemperatur steuern

Wenn Sie die Temperatur in einzelnen Räumen zeitlich präzise steuern wollen, empfehlen wir programmierbare Thermostate. Mit diesen können Sie die Temperatur automatisch erhöhen oder senken. So ist das Schlafzimmer morgens, wenn Sie aufstehen, schön warm oder die Küche bereits gemütlich, wenn Sie nach Hause kommen. Nachts und in Ihrer Abwesenheit bleibt der Heizkörper kalt. Thermostate können Sie als Mieter nach Rücksprache mit dem Vermieter selbst montieren oder durch einen Fachmann anbringen lassen. So steigern Sie auch ohne umfassende energetische Sanierung die Energieeffizienz Ihres Heims. Sollten sie umziehen, können Sie die Thermostate in der neuen Wohnung weiter benutzen. Bewahren Sie jedoch die alten Thermostatköpfe gut auf. Sie gehören dem Vermieter.