Elektromobilität

Die individuelle Mobilität durch Autos ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Mehr als eine Milliarde PKWs sind weltweit auf den Straßen unterwegs, bis 2035 werden es vermutlich doppelt so viele sein. Dieser Komfort hat seinen Preis: Die durch den Verkehr verursachten Emissionen nehmen weiter zu und stellen eine große Belastung für das Klima dar. Auch der Ausstoß anderer Luftschadstoffe sowie die Lärmemissionen tragen dazu bei, dass Alternativen zum Verbrennungsmotor gesucht werden. Neben synthetischen Kraftstoffe wie Wasserstoff und Biokraftstoffen geraten verstärkt batterieelektrische Fahrzeuge, auch E-Autos genannt, in den Fokus.

Elektromobilität schont die Umwelt und den Geldbeutel 

Nur wenn der CO2-Ausstoß im Straßenverkehr drastisch gesenkt wird, können die von der Bundesregierung gesetzten Klima- und Umweltschutzziele erreicht werden. Dazu müssen Verbrennungsmotoren effizienter werden und es muss weitgehend auf Elektromobilität umgestiegen werden. Denn Autos mit Elektroantrieb sind im Betrieb effizienter – der Verbrauch liegt unter 2 Liter Benzin-Äquivalent pro 100 Kilometer – und verursachen keine Abgase am Fahrzeug. Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Geld: Der Strom für die Ladestationen ist nicht von der CO2-Steuer betroffen, die am 1. Januar 2021 eingeführt wurde. Insbesondere mit dem hohen Anteil erneuerbaren Stromes im deutschlandweiten Strom-Mix sind sie deutlich klimafreundlicher als Autos mit Verbrennungsmotor. Besonders kostengünstig und klimafreundlich ist die Nutzung von Elektroautos mit selbst erzeugtem Strom, zum Beispiel durch Photovoltaik-Anlagen. Werden die Elektroautos regelmäßig geladen, können alle Kurzstrecken mit Elektroantrieb gefahren werden. Wollen Sie sowohl Lang- als auch Kurzstrecken fahren und haben Sie die Sorge, dass Sie bei längeren Fahrten keine Ladestation finden, gibt es die Möglichkeit eines Plug-In-Hybrid-Autos. Diese Modelle verfügen sowohl über einen Verbrennungs-, als auch über einen Elektromotor. So sind auch längere Distanzen ohne Zwischenladen möglich.

Förderung der Elektromobilität durch die Bundesregierung

Im Rahmen der Energiewende treibt die Bundesregierung den Wandel hin zur Elektromobilität durch verschiedene Förderprogramme, wie beispielsweise den Umweltbonus, voran. Neben der Subvention beim Kauf von Elektroautos wird der landesweite Ausbau von Ladestationen gefördert, um den Umstieg auf E-Mobilität attraktiver zu machen. Zudem werden den Fahrerinnen und Fahrern von Elektroautos besondere Privilegien zuteil, wie beispielsweise Nutzung von Busspuren und kostenfreies Parken an Ladestationen oder das Parken auf zufahrtsbeschränkten Plätzen.

Auch die Nutzung von Elektromobilität hat ihren Preis

Die Elektromobilität bringt vor allem Vorteile für das Klima mit sich. Doch bitte unterschätzen Sie nicht die Stromkosten, die durch das Aufladen des Autos entstehen. Die Preisgestaltung an öffentlichen Ladestellen ist noch nicht ausreichend transparent. Denn die Abrechnung variiert zwischen den verschiedenen Anbietern je nach Strommenge, Ladeleistung oder Zahl der Ladevorgänge. Um einen ungefähren Richtwert der Ladekosten Ihres Elektroautos zu erhalten, können Sie den Ladebedarfsrechner für E-Autos auf der Webseite der Verbraucherzentrale nutzen.

Das flächendeckende Netz der Ladestationen für Elektroautos ist weiter im Aufbau. Das bestehende Netz kann am besten online auf sogenannten Ladekarten eingesehen werden. Zudem ist oftmals eine Handy-App für den Zugang zu den Ladestationen erforderlich.

Wir beraten Sie 

Haben Sie Fragen zum Umstieg auf Elektromobilität oder andere Anliegen rund um das Thema Energie sparen? Gerne beraten wir Sie kostenlos zu Ihren Möglichkeiten. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter0800 – 809 802 400, online oder in einer unserer Beratungsstellen.