Fassadendämmungen

Bei der Fassadendämmung werden die energetischer Schwachstellen eines Gebäudes ausgebessert. Die Wärmedämmung schützt das Gebäude vor Wärmeverlusten im Gebäudeinneren.

Eine Fassadendämmung kann mit unterschiedlichen Dämmstoffen bzw. Dämmmaterialien erfolgen. Polystyrol-Hartschaum und Steinwolle sind die zwei häufigsten Dämmstoffe, welche bei einer Fassadendämmung zum Einsatz kommen, aber auch ökologische Dämmstoffe wie Kork werden häufig verwendet.

Fassadendämmungstypen

Prinzipiell wird die Fassadendämmung in Innen- und Außendämmung unterschieden. Aber auch das verwendete Dämmmaterial ist für die Charakterisierung der Fassadendämmung und ihre Effizienz entscheidend.

Wärmedämmungsverbundsystem

Bei dieser Art der Fassadendämmung wird eine Styropor- oder Polyurethanplatte auf der Fassade befestigt und anschließend verputzt. Je nach Gebäudegröße und Haustyp kann eine solche Fassadendämmung zwischen 90 und 140 Euro pro Quadratmeter kosten. Allerdings stellt das Recycling der Dämmplatten ein Problem dar.

Hinterlüftete Fassadendämmung

Ein Lattenrahmen auf der Außenverkleidung bildet die Grundlage für die hinterlüftete Fassadendämmung. In den Raum zwischen Fassade und Lattenrahmen wird ein Dämmstoff wie Mineralwolle verarbeitet. Diese Fassadendämmungsmethode überzeugt mit ihrem Verzicht auf Polystyrolplatten. Die höheren Kosten von circa 170 bis 300 Euro pro Quadratmeter lassen jedoch viele Verbraucher vor dieser Außendämmung zurückschrecken.

Einblasdämmung oder Kerndämmung

Die Basis für eine Kerndämmung bildet eine vorhandene Luft-Schicht in der Außenwand des Gebäudes. Dabei können unterschiedlichste Dämmstoffe, von Mineralwolle bis hin zu Korkgranulat, zum Einsatz kommen. Eine Kerndämmung überzeugt mit einem vergleichsweise günstigen Preis zwischen 20 und 60 Euro pro Quadratmeter und dem Erhalt der ursprünglichen Fassadenoptik.

Außendämmung mit isoliertem Vakuum

Vakuumgefüllte Kammern haben eine effiziente Dämmwirkung. Genau auf diesem Prinzip baut diese Art der Fassadenaußendämmung auf. Auch wenn die Außendämmung mit isoliertem Vakuum als effizienteste Methode gilt, ist sie aufgrund ihrer hohen Kosten von mindestens 225 Euro pro Quadratmeter nicht weit verbreitet.

Vorteile einer Fassadendämmung

Eine Fassadendämmung macht sich schon auf der ersten Jahres-Heizkostenabrechnung nach der Installation der Dämmung bemerkbar. Bis zu 20 Prozent der Heizkosten können eingespart werden. Außerdem bietet eine Fassadendämmung einen zusätzlichen Schall-, Feuchte- und Hitzeschutz. Das ausgewogene Temperaturverhältnis zwischen Raumtemperatur und Oberflächentemperatur der Außenwand verhindert nicht nur Schimmel, sondern verbessert auch Raumklima und den Wohnkomfort.

Mit einer Fassadendämmung reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch und tragen aktiv zum Klimaschutz bei. Eine hohe Energieeffizienz steigert darüber hinaus den Wert des Gebäudes.

Nachteile einer Fassadendämmung

Die hohen Quadratmeterkosten sind der größte Nachteil einer Fassadendämmung. Je nach Gebäudetyp und Fassadendämmung rentieren sich die Kosten in manchen Fällen erst nach mehreren Jahren.

Ein weiterer Nachteil ist die Entsorgung von Kunststoffdämmung. Sie belastet die Umwelt. Darüber hinaus kann Fassadendämmung die Fassade von Altbauten optisch beeinträchtigen, weshalb Fassadendämmung in solchen Fällen genehmigungspflichtig ist. Architektonische Besonderheiten des Gebäudes bleiben in der Regel nur mit einer aufwändigen Kern- oder Innendämmung erhalten.

Wir beraten Sie

Bei der Wahl der Dämmung sind viele Kriterien entscheidend. Daher lässt sich die optimale Dämmung nur nach individuellem Rahmenbedingungen bestimmen. Wenn Sie Ihr Haus dämmen wollen oder Fragen zu Ihrer Dämmung haben, dann lassen Sie sich kostenlos beraten, in einer unserer Beratungsstellen, online oder am Telefon unter: 0800 – 809 802 400. Gern beraten wir Sie auch in Ihrem Zuhause.