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Vater hebt lachenden Jungen mit Fußball vor Haus mit Solaranlage © Udo Kroener/Shutterstock Ökostrom

Ökostrom ist auch unter dem Namen Grüner Strom bekannt und bezeichnet Strom, welcher zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Zu den erneuerbaren Energien zählen Wind, Sonne, Biomasse, Erdwärme und Wasser. Dementsprechend wird Ökostrom aus Wind- und Wasserkraftwerken, Biogasanlagen, Photovoltaik- oder Solarstromanlagen gewonnen. Bei der Erzeugung von Ökostrom werden keine umweltschädlichen CO2-Emissionen freigesetzt. Er trägt maßgeblich zur Energiewende und zum Klimaschutz bei.

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Modernes energieeffizientes Haus vor dem Elektro-Autos stehen © Alexander-Kirch/123rf Photovoltaik und Elektromobilität

Im Einklang: Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität

Die individuelle Mobilität durch Autos ist fest in unserem Alltag verankert. Weltweit sind über eine Milliarde PKWs unterwegs, und bis 2035 könnte sich diese Zahl verdoppeln. Dieser Komfort hat jedoch seinen Preis: Die durch den Verkehr verursachten Emissionen belasten das Klima zunehmend. Hinzu kommen andere Luftschadstoffe und Lärmemissionen, was den Druck erhöht, Alternativen zum Verbrennungsmotor zu finden. Synthetische Kraftstoffe wie Wasserstoff und Biokraftstoffe werden immer stärker diskutiert, doch vor allem batterieelektrische Fahrzeuge, auch E-Autos genannt, rücken verstärkt in den Fokus.

Trotzdem zögern viele Haushalte noch, auf ein Elektroauto umzusteigen. Ein häufig genannter Grund ist die fehlende Infrastruktur an öffentlichen Ladesäulen, obwohl das Laden auch zuhause möglich ist. Besonders attraktiv ist dies für Haushalte mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage, da sie ihren Strom kostenlos und CO2-neutral direkt vom Dach beziehen können. Allerdings bringt die Kombination von Photovoltaik und Elektroauto auch einige Herausforderungen mit sich. Wir erklären Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten.

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Große silberne Industriebehälter mit Rohrleitungen und Dampfwolken draußen © Africa Studio/Shutterstock Wärmespeicher

Mehr als die Hälfte der in privaten Haushalten benötigten Energie wird verwendet, um Trinkwasser zu erwärmen oder Gebäude zu heizen. Damit verursachen diese beiden Posten einen erheblichen Teil der jährlichen Energiekosten. Mit der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien gilt es nicht nur, Wärme energieeffizient zu erzeugen, sondern auch Wärme effizient zu speichern. Wärmespeicher nehmen erzeugte Wärmeenergie auf wenn sie anfällt, zum Beispiel die in einer Solaranlage erzeugte Energie bei Sonnenschein und bevorraten sie für eine bedarfsgerechte Nutzung. So kann ein Haushalt zeitversetzt mit Warmwasser und/oder warmen Heizflächen versorgt werden.

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Gerüst vor einem Haus © Udo Hermann/123rf Fassadendämmung

Die Wärmedämmung der Außenwände ist besonders wirksam, da die Wände bei vielen Gebäuden höhere Wärmeverluste aufweisen als z. B. die Dach- oder Grundflächen.  Wird eine Außenwand auf der vorhandenen Fassade gedämmt, ist von einer Fassadendämmung die Rede. Eine nachträgliche Wärmedämmung schützt also das Gebäude vor Wärmeverlusten.

Die Fassadendämmung kann mit unterschiedlichen Dämmstoffen erfolgen. Polystyrol-Hartschaum oder mineralische Dämmstoffe, z. B. Mineralfasern oder Mineralschaum kommen am häufigsten bei einer Fassadendämmung zum Einsatz. Daneben können auch ökologische Dämmstoffe wie Holzweichfaserplatten verwendet werden.

Die Dicke der Dämmschichten liegt bei der Fassadendämmung in der Regel bei ca. 12 cm oder dicker. Steigende Anforderungen an den energiesparenden Wärmeschutz und Mindestbedingungen für die Nutzung von Förderprogrammen sind Gründe für zunehmende Dämmschichtdicken. Da sich mit der Fassadendämmung der Wandquerschnitt erhöht, können weitere Maßnahmen in angrenzenden Bereichen, z. B. Dach, Fenster und Türen, Entwässerung, angrenzende Bepflanzung, erforderlich werden und zusätzliche Kosten verursachen.

Die Fassadendämmung verbessert nicht nur der Wärmeschutz der Außenwände, gleichzeitig zieht sie die Erneuerung der Fassadengestaltung nach sich. Somit wird eine Fassadendämmung dann interessant, wenn z. B. die Fassade einen neuen Anstrich benötigt oder ein schadhafter Außenputz erneuert werden muss.

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Hände vergleichen kleine Hausmodelle aus verschiedenen Dämmstoffen am Tisch © Exclusive Design/Fotolia Perimeterdämmung

Als Perimeterdämmung wird Wärmedämmung erdberührter Bauteile bezeichnet. Gemeint ist Dämmung, die von außen an Wände oder Bodenflächen angebracht wird. Im Regelfall sind das Kelleraußenflächen oder – bei Gebäuden ohne Keller – die Bodenplatten. Die Dämmung von Kellerflächen ist insbesondere dann empfehlenswert, wenn Räume im Keller beheizt werden. Die Perimeterdämmung wird außerhalb der Bauwerksabdichtung angebracht und verhindert Wärmeverluste an das Erdreich. Für diese Einbausituation sind spezielle Dämmstoffe notwendig.

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