BAFA-Förderung

BAFA ist die Abkürzung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Die BAFA-Förderung unterstützt den Heizungstausch, Maßnahmen zur Heizungsoptimierung, zum Einsatz erneuerbarer Energien, Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Energieberatung für Wohngebäude.

Was ist die BAFA-Förderung und wer profitiert davon?

Die BAFA-Förderung ist ein finanzieller Zuschuss zu den anfallenden Kosten der Maßnahme, sofern sie die Anforderungen der Förder-Richtlinie erfüllt. Der Zuschuss muss vom Antragsteller nicht zurückgezahlt werden. Die Förderung ist sozusagen eine Belohnung für politisch gewünschte Investitionen.

Privatpersonen, Freiberufler, Vereine und Unternehmen können von einer BAFA-Förderung profitieren. Je nach Programm werden dabei unterschiedliche Zuschüsse ausgezahlt. Um eine Unterstützung zu erhalten, muss ein Förderantrag vor Beginn der Umsetzung an das BAFA gestellt werden. In einigen Fällen können BAFA-Förderungen zudem mit KfW-Förderungen (Kreditanstalt für Wiederaufbau) kombiniert werden. Steuerermäßigungen sind davon ausgeschlossen.

Welche Maßnahmen unterstützt die BAFA-Förderung?

Die BAFA-Förderung unterstützt das Heizen mit erneuerbaren Energien. Der Umfang der Zuschüsse ist vom Gebäudezustand abhängig, also ob es sich um Alt- oder Neubauten handelt und ob eine alte Heizungsanlage ausgetauscht oder saniert wird. Für Altbauten gilt, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als zwei Jahren ein Heizungs- beziehungsweise Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll.

Die mit bis zu 35 % (Stand 2020) durch das BAFA geförderten Heizsysteme umfassen:

  • Solarthermieanlagen
  • Biomasseanlagen
  • Wärmepumpen für Heizung oder Warmwasserbereitung
  • Erneuerbare-Energien-Hybridheizungen
  • Gas-Hybridheizungen
  • Gas-Brennwertheizungen

Eine Sonderstellung nimmt der Austausch von Ölheizungen ein. Werden sie durch eine förderfähige Biomasseanlage (mit oder ohne Solarunterstützung) ersetzt, erhöht sich der gewährte BAFA-Fördersatz um zehn Prozentpunkte. Für Heizungen also, die zu 100 % erneuerbare Energien nutzen und eine Ölheizung ersetzen, ergibt sich somit ein Fördersatz von 45 % (Stand 2020).

Wie wird der Antrag zur BAFA-Förderung gestellt?

Der Antrag zur BAFA-Förderung „Heizen mit erneuerbaren Energien“ muss zusammen mit einem Installateur immer vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden. Der Abschluss eines Vertrages zur Ausführung der Baumaßnahme (er kann eine Lieferung oder Leistung beinhalten) gilt als Beginn der Baumaßnahme. Beratungen und Planungsarbeiten können schon vor der Antragstellung erfolgen. Sie sind der Förderung nicht schädlich.

Für eine BAFA-Förderung zur „Heizungsoptimierung“ ist eine Registrierung vor der Baumaßnahme notwendig. Anschließend haben die Begünstigten sechs Monate für deren Umsetzung Zeit. Die gleiche Frist gilt für das Einreichen der Rechnungen. Dabei gilt es zu beachten, dass das BAFA keine Sammelrechnungen akzeptiert. Deshalb müssen die zu fördernden Maßnahmen separat als Einzelrechnungen ausgestellt werden.

Alle Anträge zur BAFA-Förderung können nur online gestellt werden.

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