Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie kooperieren zukünftig zu Steckersolargeräten.

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie e. V. (DGS) kooperieren seit dem 1. Dezember 2020 miteinander. Dabei werden Verbraucheranfragen beider Institutionen von den Energieberaterinnen und -beratern der Verbraucherzentrale beantwortet. Im Gegenzug schult die DGS die Berater der Verbraucherzentrale im Themengebiet der Stecker-Solargeräte.

Die DGS, allen voran die Arbeitsgruppe PVplug, erreichen regelmäßig Anfragen von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die eine Beratung zum Themenfeld steckbare Solartechnik wünschen. Auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale werden zunehmend Fragen zu diesem Thema gestellt, so dass die Idee einer Kooperation beider Verbände auf dem Gebiet der Stecker-Solargeräte nahelag. Im Rahmen dieser Kooperation kann nun die zunehmende Zahl an Anfragen beantwortet und die damit einhergehenden Beratung zeitnah durch die Energieberatung der Verbraucherzentrale geleistet werden. Darüber hinaus steht die DGS den Energieberatern der Verbraucherzentrale als fachlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

„In der Kooperation ergänzen wir uns fachlich und strukturell und können dadurch den Ratsuchenden ein hohes Maß an Beratungsqualität bieten“ erläutert Schekeb Rezazada, Referent für Kooperationen und Netzwerkarbeit der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Ratsuchende können ihre individuellen Fragen zu Stecker-Solargeräten einem Energieberater der Verbraucherzentrale stellen. Die Beratung kann persönlich, telefonisch oder online stattfinden.

„Das wachsende Interesse von Verbrauchern und Medien an diesen Strom erzeugenden Haushaltsgeräten, die auch Mieter und Wohnungseigentümer an der Energiewende und preiswertem Solarstrom teilhaben lassen, motiviert uns zu dieser vielversprechenden Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen, die auch bisher schon in einzelnen Bundesländern erfolgreich stattfindet“, erklärt Thomas Seltmann, einer der Gründer der Arbeitsgruppe PVplug bei der DGS und Referent Photovoltaik bei der Verbraucherzentrale NRW.

„Nur gemeinsam werden wir die Herausforderungen der Energiewende meistern können. Diese Kooperation unserer Verbände ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg“, betont Bernhard Weyres-Borchert, Präsident der DGS.

 

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS)

Die DGS wurde 1975 in München gegründet und vertritt als gemeinnütziger Verein bundesweit die Interessen von Verbrauchern und Anwendern für die Solarenergie. Ihr Markenzeichen sind Unabhängigkeit, Produktneutralität und Verbrauchernähe. Sie vernetzt Wissenschaftler, Ingenieure, Architekten und engagierte Menschen für die Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbare Energien und gibt die älteste deutschsprachige Fachzeitschrift für Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiewende, die „Sonnenenergie“ heraus.

www.dgs.de / www.sonnenenergie.de

Engagierte Experten gründeten im Jahr 2016 die Arbeitsgruppe PVplug in der DGS, um Stecker-Solargeräte für Verbraucher einfacher und sicherer zu machen. Dazu entwickelte das Team auch einen speziellen DGS-Sicherheitsstandard, nach dem Anbieter ihre Produkte bei der DGS zertifizieren lassen können. Für ihr ehrenamtliches Engagement bei der Neuformulierung von elektrotechnischen Normen erhielt die Arbeitsgruppe im Jahr 2018 den Georg-Salvamoser-Preis.

Informationen unter www.pvplug.de

Presse: Matthias Hüttmann, presse@dgs.de

Internet: www.dgs.de/presse

 

Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher mit derzeit rund 600 Energieberatern und an mehr als 900 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 140.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energie sparen, Dämmung, moderne/neue Heiztechnik und Erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 85 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Presse: Mara Ascher, Referentin für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, mara.ascher@vzbv.de, 030 25800161

Kooperationen:  Schekeb Rezazada, Referent für Kooperationen und Netzwerkarbeit, schekeb.rezazada@vzbv.de

Verbraucher: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de; 0800 – 809 802 400 (kostenlos)