Heizkostenabrechnung

Zahlen Sie zu viel fürs Heizen?

Alle Jahre wieder stockt Ihnen der Atem, wenn die Heizkostenabrechnung ins Haus flattert? Obwohl der Winter mild war, müssen Sie trotzdem nachzahlen? Oder geben Sie jährlich mehr als 12 Euro pro Quadratmeter aus, um es in Ihrer Wohnung gemütlich warm zu haben?

Die Heizkostenabrechnung ist für viele Mieter:innen ein Buch mit sieben Siegeln und häufig fehlerbehaftet. Spätestens, wenn hohe Nachzahlungen ins Haus flattern, ist es wichtig, seine Heizkostenabrechnung zu verstehen und zu wissen, was Vermieter:innen berechnen und was auf der Abrechnung stehen darf.

Die wenigsten Verbraucher:innen verstehen, wie genau die Heizkosten berechnet werden. Dazu kommt, dass viele Heizkostenabrechnungen Fehler enthalten, die schnell übersehen werden können. Nur rund ein Drittel aller Heizkostenabrechnungen ist fehlerfrei. Darum haben Sie als Mieter:innen oder Eigentümer:innen das Recht, alle Unterlagen der Heizkostenabrechnung einzusehen und Widerspruch einzulegen.

Bringen Sie Ihre Heizkostenabrechnung mit und wir klären alle Fragen. Wir begeben uns mit Ihnen auf die Suche nach Sparpotenzialen und Wegen, die Kosten mit einfachen Mitteln zu senken. Brauchen Sie einen anbieterneutralen Rat zur passenden Heiztechnik, zu sinnvollen bautechnischen Maßnahmen oder einer zukunftsfähigen Energieversorgung? Auch in diesem Fall helfen wir Ihnen gern weiter.


Mit unseren Tipps können Sie Ihre Heizkosten sparen:

Die Temperatur in Ihren eigenen vier Wänden gekonnt zu regulieren, spart nicht nur Geld, sondern ist auch wichtig für Ihre Gesundheit. In einem zu kühlen Raum entwickelt sich gegebenenfalls Schimmel, während zu hohe Temperaturen gesundheitliche Risiken mit sich bringen: Man wird anfälliger für Infektionen, es treten Reizungen und Unwohlsein auf. Die richtige Raumtemperatur ist also nicht nur gut, um Überraschungen auf der Heizkostenabrechnung durch Überheizen zu vermeiden, sondern Ihr Wohlsein profitiert ebenfalls davon. Die folgenden neun Tipps sind eine große Hilfe, um Heizkosten zu sparen:

1. Senken Sie die Raumtemperatur, wenn Sie nicht zu Hause sind. Lassen Sie dennoch in den kalten Monaten die Zimmer nicht vollkommen auskühlen. Regelmäßig von sehr niedrigen Temperaturen hoch zu heizen, macht sich auf der Heizkostenabrechnung deutlich bemerkbar.

2. Für alle Technik-Fans gibt’s auch hier die passende Unterstützung: Elektronische Thermostatventile senken die Raumtemperatur automatisch, wenn niemand zu Hause ist und lassen sie pünktlich zum Eintreffen in der Wohnung wieder ansteigen.

3. Die Höhe der Heizkosten auf Ihrer Heizkostenabrechnung hängt auch von der Qualität der Wärmedämmung und Fenster, von der Heiztechnik und vom verwendeten Energieträger ab – fragen Sie Ihre Energieberatung vor Ort.

4. In vielen Wohnungen trägt insbesondere der Warmwasserverbrauch zu hohen Kosten bei. Sparbrauseköpfe oder Perlatoren, einfach und schnell angebracht, reduzieren den Warmwasserverbrauch.

5. Werden Sie nicht erst skeptisch, wenn Sie nachzahlen sollen. Auch mit einem Guthaben können die Heizkosten zu hoch sein.

6. Kein Versteckspiel: Achten Sie darauf, den Heizkörper nicht mit Gegenständen zuzustellen. Um Heizkosten zu sparen ist es wichtig, dass sich die Wärme uneingeschränkt ausbreiten kann. Eine dicke Gardine oder ein Bücherstapel auf dem Heizkörper verhindern das.

7. Viele Verbraucher:innen überheizen im Winter Ihre Räumlichkeiten. Dabei müssen manche Räume nur wenig oder sogar gar nicht geheizt werden. Für Wohnräume und Arbeitszimmer ist eine Temperatur von circa 20 °C optimal, während für Ihr Schlafzimmer sogar 15 °C vollkommen ausreichend sind.

8. Kleiner Dreh: Das Thermostat am Heizkörper ist ein echter Energiesparhelfer. Auf einer Skala von 1 bis 5 kann die Wunschtemperatur, in Abstufungen von 3 bis 4 Grad, eingestellt werden. Üblicherweise wird auf Stufe 3 etwa 20 Grad Celsius „Wohlfühlwärme“ erreicht. Nachts und vor Verlassen der Wohnung sollten Sie die Thermostate wieder herunterdrehen.

9. Warmwasser im Alltag sparen: Den Wasserhahn einfach aufdrehen und es läuft und läuft und läuft. Allerdings ist Wasser ein kostbares Gut – nur vergessen wir das im Alltag allzu leicht. Auch beim Verbrauch von Warmwasser kann es zusätzlich bei der Heizkostenabrechnung zu bösen Überraschungen kommen. 


Verteilung der Kosten nach Verbrauch

In Mehrfamilienhäusern mit Sammelheizungen müssen die Kosten für Heizung und Warmwasser nach Verbrauch verteilt werden. Um den Warmwasserverbrauch zu ermitteln, muss daher jede Wohnung mit einem Warmwasserzähler ausgestattet sein. Nur so kann der persönliche Verbrauch festgestellt und im ersten Schritt mit üblichen Durchschnittswerten verglichen werden. Sparsam sind Haushalte, die weniger als 30 Liter pro Person und Tag verbrauchen. Wer darüber liegt, hat in der Regel erhebliche Einsparmöglichkeiten. 

Bewertung der Heizkostenabrechnung

Im Rahmen einer Energieberatung der Verbraucherzentrale können die Verbrauchsdaten der Heizkostenabrechnung bewertet werden. Folgende Fragen können beispielsweise individuell geklärt werden:

  • Ab wie viel Euro/m² ist die Heizkostenabrechnung zu hoch?
  • Ist meine Nachzahlung zu hoch?
  • Sind meine spezifischen Heizkosten höher als der Durchschnitt im Haus?

Wir beraten Sie 

Sie haben Fragen zu Ihrer Heizkostenabrechnung? Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns jetzt!