Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Modellprojekt „ZuHaus in Berlin“ bringt die Energieberatung in Berliner Quartiere

Wenn es um Klimaschutz geht, wohnen wir alle unter einem Dach. Im Rahmen des Energie- und Klimaschutzprogramms bieten die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und die Energieberatung der Verbraucherzentrale Berlin den Gebäude-Check in fünf Berliner Bezirken kostenfrei an.

Das Berliner Abgeordnetenhaus beschloss 2018 das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK 2030). Es zielt darauf, Energieberatungsangeboten für Besitzerinnen und Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern auszuweiten. Das Modellprojekt „ZuHaus in Berlin“ wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz aus Mitteln des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030 (BEK 2030) finanziert und baut auf die Energieberatung der Verbraucherzentrale auf.

Das Modellprojekt „ZuHaus in Berlin“ wird von der Verbraucherzentrale Berlin umgesetzt. In zwölf Pilot-Quartieren kommen Energieberater zu Eigenheimbesitzer und beraten sie in ihren vier Wänden. Im Rahmen des Modellprojekts sind diese Beratungen kostenfrei.

Die Quartiere wurden mit den Partnerbezirken des Projektes Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Spandau, Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg ausgewählt. Die Quartiere zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern aus. Insbesondere Eigenheime älteren Baujahres haben häufig einen erhöhten energetischen Sanierungsbedarf.

Die Energieberatungen werden bei „ZuHaus in Berlin“ von einer Kommunikationskampagne begleitet. Die Kampagne bewirbt die Energieberatung nicht nur öffentlichkeitswirksam, sondern sensibilisiert und begeistert für den Klimaschutz. Und motiviert nicht zuletzt Hausbesitzerinnen und -besitzern entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Zahlreiche Veranstaltungen mit Vereinen, Kulturhäusern und bekannten Berliner Persönlichkeiten sowie die Präsenz auf Stadtfesten tragen das Angebot in die Kieze.

In allen fünf Projektbezirken ist „ZuHaus in Berlin“ erfolgreich gestartet. Im Rahmen der kiezweiten Auftaktveranstaltungen kamen bei zahlreichen Podiumsgesprächen Politikerinnen und Politiker wie Stefan Tidow, Berliner Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz; Oliver Schruoffeneger, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt; und Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, zu Wort.

 

Auch lokalen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Bezirke wie Vertreterinnen und Vertretern von Eigentümerverbänden, Kirchengemeinden und Nachbarschaftsinitiativen verschaffte das Projekt mit den Podiumsgesprächen Gehör. Namhafte Journalisten wie Ulli Zelle, TV-Journalist rbb, und Boris Buchholz, Der Tagesspiegel, moderierten die Gesprächsrunden.

Klassische Informationsveranstaltungen, Standaktionen auf lokalen Festen und eine Lesereihe ergänzten das Eventrepertoire von „ZuHaus in Berlin“.

In der zweiten Hälfte der Projektlaufzeit sind weitere Veranstaltungen in den Pilot-Quartieren geplant.

Ein weiterer Erfolg ist die prominente Unterstützung des Projekts. Dr. Eckart von Hirschhausen, Mediziner und Kabarettist, wurde im Projektbezirk Steglitz-Zehlendorf geboren und stellt fest, „dass die Berliner verstanden haben, dass Klimaschutz, Umweltschutz und Energiesparen ein Thema ist, was alle angeht. Denn der nachhaltigste Strom ist natürlich der, den wir gar nicht verbrauchen, und im privaten Bereich kann man eine Menge tun. Machen Sie in Ihrem Umfeld die notwendigen Schritte, um Energie zu sparen. Wenn wir und auch die zukünftigen Generationen in Berlin gut leben wollen, müssen wir jetzt handeln.“

Die Terminvergabe für die kostenfreie Energieberatung erfolgt unter der Telefonnummer 030/21485-246 und per Email unter info@zuhaus-in-berlin.de. Auf der Projektwebseite www.zuhaus-in-berlin.de finden Interessierte alle Informationen zum Projekt.